Unsere Projekte für ein lebendiges Museum

Neue Sonderausstellung ab 15. September 2020

 

„Spuren des Menschseins“

nennt Andreas Kuhnlein seine Ausstellung, die ab 15. September 2020 im Holztechnischen Museum Rosenheim zu sehen ist.

 

Für den 1953 in Unterwössen im Chiemgau geborenen Künstler ist jeder Baum eine wesenhafte Erscheinung und Synonym für den Menschen. Unter diesem Aspekt erarbeitet Kuhnlein aus Stämmen und Hölzern von toten und entwurzelten Bäumen Menschen-bildnisse, die geprägt sind von Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Für den Holzbildhauer trägt ein Baum mit seinen Jahresringen trägt die verflossene Zeit ebenso in sich wie ein menschliches Antlitz.

Kuhnleins Menschenbilder lassen uns fragen: 
Wer sind wir, wo kommen wir her und wohin gehen wir?

 

Andreas Kuhnleins Werke sind in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten, ebenso wurden ihm künstlerische Begleitungen von Europarat- und Landesausstellungen zuteil. 

 

2005 erhielt Kuhnlein eine Professur an der Kunstakademie in Louyang in China. Der Bezirk Oberbayern zeichnete ihn 2009 mit dem Kulturpreis aus. Ein Jahr später erhielt er als erster den Ellinor Holland Kunstpreis.

 

Viele seiner Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum u.a. im Bayerischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, im Berliner Stadtmuseum, der Dresdener Kathedrale, dem Skulpturenmuseum Den Haag, am Flughafen München und im Museè de la Civilisation in Quebec / Kanada.

  

Die Ausstellung im Holztechnischen Museum Rosenheim dauert bis Samstag, 13. Februar 2021 und ist von Dienstag bis Freitag von 10-17 Uhr, Samstag und jeden 2. und 4. Sonntag im Monat von 13-17 Uhr geöffnet. Montag und an Feiertagen ist das Museum geschlossen.

 

 

Neuer Eingang lädt zum Besuch ein

 

Im Februar 2020 erhielt das  Museum eine Eingangstüre mit großen Glasflächen, die den Blick in den Aufgangsbereich zu den Ausstellungsräumen frei gibt.

 

 


 

Audio-Guides ermöglichen eine individuelle Führung durch das Museum und erläutern ausgewählte Stationen wahlweise in deutscher oder englischer Sprache.

 Sie können an der Museumskasse kostenlos ausgeliehen werden.

 

Aus hygienischen Gründen werden zur Zeit keine Geräte verliehen.